Erster Rheinländer gewinnt Deutschland-Pokal

Der Deutschland Pokal Senioren 2008 begann im Januar mit den beiden ersten Rennen an der Rhön. Über 10 und 21 km wurde in der freien Technik (Skating) gelaufen. Beide Rennen wurden von Peter Berg in seiner Klasse gewonnen. Damit übernahm er mit deutlichem Abstand die Führung im Deutschland-Pokal. Zu den beiden nächsten Rennen, die gleichzeitig Deutsche Meisterschaften waren, ging es im Februar 2008 zum Feldberg im Schwarzwald. Die nationalen Meisterschaften sind Pflicht beim Deutschland Cup. Mindestens ein Rennen muss in die Cupwertung einbezogen werden. Beim Lauf über 10 km in der klassischen Technik wurde Peter bereits kurz nach dem Start in einen Sturz verwickelt, so dass er am Ende Platz 9 in der Zeit von 23:47 min erlangte. Das Rennen am nächsten Tag, dass über 10 km in der freien Technik ausgetragen wurde, verlief für ihn deutlich besser. In seiner stärkeren freien Technik erlangte er einen guten 5. Platz. Das Starterfeld war hier stark besetzt mit Läufern aus Bayern, dem Schwarzwald und aus Thüringen. Da viele dieser Läufer früher dem Kader angehörten, war Peter mit seinem Ergebnis sehr zufrieden. Der Abstand zum Sieger, der gleichzeitig amtierender Senioren Weltmeister ist, betrug nur 1:26 min, womit Peter mit dieser erreichten Punktzahl im Deutschland Cup die Führung behauptete. Die letzten beiden Rennen in Mitterteich, gleichzeitig Bayrische Meisterschaft, wurden wegen Schneemangel zweimal verschoben. Da Peter bereits 2 von 4 Wertungsrennen gewonnen hatte, war es für ihn wichtig, dass von den anderen beiden Siegern keiner beide Rennen gewinnt, was auch nicht der Fall war. Die Wertung und Siegerehrung fand nun endlich im Februar bei den Deutschen Meisterschaften 2009 in Oberwiesenthal statt. Von der ehemaligen Olympiasiegerin Barbara Beyer Petzhold bekam Peter Berg Pokal und Medaillie überreicht. Bei den Deutschen Meisterschaften erreichte er über 10 km in der freien Technik Platz 6, und über 30 km im klassischen Stil den 7. Platz. Aufgrund des vielen Neuschnees herrschten schwierige Laufbedingungen, so dass ein möglicher Podestplatz leider ausblieb. Auch beim den Senioren Weltmeisterschaften in Autrans auf den Olympischen Strecken von Grenoble im Februar erreichte Peter Berg einen Platz im vorderen Drittel mit Platz 30. Seine Altersklasse war leider die am stärksten besetzte Klasse und unter 150 Teilnehmern gehörte er über 10 km zu den 10 schnellsten Skatern. Der Grundstein für diese vielen Resultate ist die gute Saisonvorbereitung von Peter. So ergänzt seine körperliche Arbeit als Landschaftsgärtner so manche Trainingseinheit. Weiterhin nutzt der SSC’ler im Winter jede Trainingsmöglichkeit an der Hohen Acht aus, auch wenn die Möglichkeiten oft sehr begrenzt sind. Profitiert hat er außerdem vom Training mit Weltklasse-Skiläufern um damit eine gute Technik zu erlangen. Einen großen Anteil am Erfolg hat natürlich auch die Ausrüstung. Dank der Unterstützung von befreundeten Wachstechnikern, die selbst über eine große Weltcuperfahrung verfügen, kann Peter auf hervorragend präparierte Ski zurückgreifen.